Drosselkom – Oder wie naiv sind Journalisten?

die Deutsche Telekom hat wie berichtet am letzten Mittwoch bekamnntgegeben, dass DSL-Anschlüsse bis 16 MBit/s nur auf 2 MBit/s anstatt wie ursprünglich geplant auf 384 KBit/s nach Erreichen eines Datenvolumens von 75 GBytes gedrosselt werden sollen

Erstchrenkend ist, dass manche Jorunalisten zum Beispiel in dem Artikel „Editorial: Drosselkom erfolgreich wegprotestieren – so geht’s auf Drosselkom – Oder wie naiv sind Journalisten? weiterlesen

Das halbherzige Zurückrudern der Telekom

Die Deutsche Telekom hat seit Anfang Mai ihre Vertragsbedingungen für DSL-Anschlüsse dahingehend geändert, dass bei einer Überschreitung eines Datenvolumens von 75 GBytes die Bandbreite auf 384 KBit/s gedrrosselt werden sollte.

Heute wurde u. a. im folgenden Beitrag auf dem Heise Newsticker darüber berichtet, dass die Telekom plant, die gedrosselte Bandbreite auf 2 MBit/s zu erhöhen. Diese Entscheidung soll auf einer morgige Pressekonforenz offiziell bekanntgegeben werden.

Aus meiner Sicht löst diese Entscheidung nicht die mit einer Drosselung verbundenen Probleme. Zwar ist bei 2 MBit/s ein normales Surfen möglich, aber spätestens beim Abruf von Videos in HD-Qualität dürfte diese Bandbreite nicht mehr ausreichend sein.. auch die Problematik der Netzneutralität wird dadurch nicht gelöst, wenn man davon ausgeht, dass das Datenvolumen für den Dienst T-Entertain nicht bei der für die Drosselung relevante Datenmenge berücksicht wird.

Das Fazit kann daher nur lauten, dass es sich hierbei nur um eine halbherzige Entscheidung handelt, durch die die Problematik der Netzneutralität nicht gelöst wird.