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Click & Build ? – Nein, Danke !!!

Die Webhosting-Tarife der Firma 1&1 bieten mit Click & build ein Interessantes Feature zur Installation von web-Anwendungen an. Obwohl das Konzept dieses Feature begrüßenswert ist, da es eine einfache Installation von Web-Anwendungen ermöglicht, ohne dass der Anwender sich um die entsprechenden Systemvoraussetzungen köümmern mu´, hat dieses Konzept gravierende Nachteile, die anhand von wordpress erläutert werden sollen.

Bei der Installation einer Click & Build Anwendung werden die zur Web-Anwendung gehörenden Dateien in das Benutzerverzeichnis kopiert. Diese Dateien erhalten aber nicht die Userid des Benutzers, sondern eine besondere Userid des Systems. Dies hat zur Folge, dass man diese Dateien nicht verändern kann. für WordPress hat dies zur Folge, dass weitergehende Anpassungen des Erscheinungsbilds nicht möglich sind. eine Anfrage im Kundenforum von 1&1 ergab, dass diese Vorgehensweise mit Sicherheitsbedenken begründet wurde. Da man aber als Administrator durchaus über die Weboberfläche bestimmte PHP-Dateien editieren kann, kann ich diese Begründung nicht nachvolziehen.

Aufgrund dieser Einschränkungen war ich gezwungen die Web-Anwendung wieder zu deinstallieren und eine manuelle Installation durchzuführen. Nach der Deinstallation erhält man eine Mail, die u. a. einen Link auf eine Umfrage enthält. In dieer Umfrage habe ich meinen Unmut über die existierenden Einschränkungen zum Ausdruck gebracht.

Fazit: zum jetzigen Zeitpunkt muss man vom einsatz von Click & Build Anwendungen abraten, auch wenn das Konzept in die richtige Richtung weist.

Vorstellung

Hallo, mein Name ist Jochen Schmitt und in diersem Blog soll es unter anderen um Fedora Linux gehen. Andere Themen sollen aber in diesem Blog nicht ausgeschlossen werden.

Ich selbst betreue mehrere Pakete unter Fedora Linux. Nähere Informationen sind meiner Homepage im Fedora wiki zu entnemen.

Außerdem bin ich Mitglied der LUG Frankfurt.

Auch wenn ich mich für die Verbreitung freier Software einsetze unterliege ich nicht dem Trugschluß dass Software kostenfrei sein müsse, weil die Anfertigung einer Kopie kaum Kosten verursacht.