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Leistungsschutzrecht – Der Traum von der Zwangsgebühr

Aufgrund der Tatsache, dass der Bundestag am letzten Freitag das sogenannte Leistungsschutzrecht beschlossen hat, möchte ich hier mal mein Unverständnis über diese ganze Diskussion zum Ausdruck bringen.

Zuerst sei mal angemerkt, dass:

  1. Es verschiedne Methodenbgibt, die Indizierung der Inhalte durch Suchmaschinen zu verhindern.

Außerdem scheinen die durch das Leitungsschutzrecht eingeführten Regelen den bekannten Zittierregeln des Urheberrechts zu entsprechen

Das Problem das zur Leitungsschutzrechts geführt hat, hat nachmeiner Meinung überhaupt nichts mit dem Urheberrecht zu tuen. Vielmehr ist es der Ausdruck einer Problematik, die durch das Auftauchen einer neuen Plattform für Webung und Anzeigen entstanden. Der Verkaufspreis einer Zeitung reicht gerade dazu aus, u den Vertrieb der Zeitung zu finanzieren. Der übrige Rest wird durch Anzeigen innerhalb der Zeitung finanziert. Wenn nun aber neue Wettbrwerber am Markt auftreten, die flexibler und zielgerichteter arbeiten können, dann muss man davon ausgehen, dass dies auf Kosten der etablierten Anbieter geschieht.

Aufgrund einiger Artikel, z. B. im Editorial der iX in den 1990’er Jahren, weis ich, dass sich doch einige Verleger ein Finanzierungsmodell wie beim äffentlich-rechtlichen Rundfunk wünschen. Dort haben die Anbieter den Vorteil, dass ihre Existenz durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgericht abgesichert wird und die Finanzierung durch Zwangsgebühren erfolgt, die unabhängig davon erhoben werden, ob man die Leistung dieser Anbieter imn Anspruch nimt.

Dass einige Anbieter die durch das Internet verursachte Kriese besser oder schlechter überwunden haben, liegt u. a. auch in dem Unvermögen einiger Manager begründet. wer sich z. B. wie die Frankfurter Rundschau sich aus dem Umland zurückzieht, darf sich nicht wundern, dass er gerade in diesen Gebiet Kunden verliert.

Letzendlich ist der Ruf der Verlage nach der Plitik nur an Zeichen für das Unvermögen der Manager ihr Geschäftsodell an den aktuellen Anforderungen anzupassen. Es kann nicht die Aufgabe der Plitik sein, den Reparaturbetrieb für unfähige Manager zu spielen.