Archiv der Kategorie: Netzpolitik

Alles über das Unvermögen unserer Politiker im Bezug auf das Internet.

DRM versus Datenschutz

In der Vergangenheit wurde immer wieder Bedenken bzgl. des Datenschutzes beim Kindle von Amazon geäußert. Dass aber bei anderen Kopierschutzsysteme für E-Boks der Datenschutz ebenfalls kritisch zu beleuchten ist, wurde in der Vergangenheit kaum thematisiert.

Gestern wurde auf Heise-Online der folgende Beitrag veröffentlicht. IN diesem Beitrag ging es um Daten, die bieim Einsatz des DRM-Systems von Adboe an den Anbieter des Kopierschutzsystems übertragen werden.

Während bei Amazon und Apple die technische Realisierung des Kopierschutzes vom selben Anbieter erfolgt, bei dem man auch die Bücher kauft, stellt sich die Situation bei Adobe anders dar. In diesem Falls kauft der Kunde seine Bücher bei einem beliegigen Anbieter. Damit er diese Aber Lesen kann muss er zwangsläufig ein Vertragsverhältnis mit Adobe Inc. eingehen, da er ansonsten nicht auf die DRM-geschützten Inhalte seiner erworbenen Bücher zugreifen kann.

Dies bedeutet, dass im Gegensatz zu Amazon und Apple, seine Geschäftsbeziehungen gegenüber einen Dritten offengelegt werden, der eigentlich nichts mit dem Kauf der E-Books zu tuen hat. Diese Problematik ließen isch nur dadruch entgegnen, wenn sich die Verlegern sich dem Beispiel der Musikindustrie anschließend könnten und auf DRM verzischten würden. Für die Verlage hätte dies auch zum Vorteil, dass sie Benutzer von Kindle-Lesegeräte als Kunden erreichen könnten, ohne dass sie ihre Bücher zwangsläufig auf der Verkaufsplattform von Amazon anbieten müssten.

Für Kunden würde dieser Schritt eine größere Flexibilität und weniger Ärger bringen.

Drosselkom – Oder wie naiv sind Journalisten?

die Deutsche Telekom hat wie berichtet am letzten Mittwoch bekamnntgegeben, dass DSL-Anschlüsse bis 16 MBit/s nur auf 2 MBit/s anstatt wie ursprünglich geplant auf 384 KBit/s nach Erreichen eines Datenvolumens von 75 GBytes gedrosselt werden sollen

Erstchrenkend ist, dass manche Jorunalisten zum Beispiel in dem Artikel „Editorial: Drosselkom erfolgreich wegprotestieren – so geht’s auf Drosselkom – Oder wie naiv sind Journalisten? weiterlesen

Das halbherzige Zurückrudern der Telekom

Die Deutsche Telekom hat seit Anfang Mai ihre Vertragsbedingungen für DSL-Anschlüsse dahingehend geändert, dass bei einer Überschreitung eines Datenvolumens von 75 GBytes die Bandbreite auf 384 KBit/s gedrrosselt werden sollte.

Heute wurde u. a. im folgenden Beitrag auf dem Heise Newsticker darüber berichtet, dass die Telekom plant, die gedrosselte Bandbreite auf 2 MBit/s zu erhöhen. Diese Entscheidung soll auf einer morgige Pressekonforenz offiziell bekanntgegeben werden.

Aus meiner Sicht löst diese Entscheidung nicht die mit einer Drosselung verbundenen Probleme. Zwar ist bei 2 MBit/s ein normales Surfen möglich, aber spätestens beim Abruf von Videos in HD-Qualität dürfte diese Bandbreite nicht mehr ausreichend sein.. auch die Problematik der Netzneutralität wird dadurch nicht gelöst, wenn man davon ausgeht, dass das Datenvolumen für den Dienst T-Entertain nicht bei der für die Drosselung relevante Datenmenge berücksicht wird.

Das Fazit kann daher nur lauten, dass es sich hierbei nur um eine halbherzige Entscheidung handelt, durch die die Problematik der Netzneutralität nicht gelöst wird.

DSL-Drosselung: Telekom wird abgemahnt

Laut „Flatrat-Kappung: Verbraucherschützen mahnen Telekom“ auf dem Heise Newsticker hat die Verbraucherzentrale Nortrhein-Westfalen die Deutsche Telekom dazu aufgefordert, die seit dem 2. Mail in den Verträgen für Neukunden enthaltene Möglichkeit der Drosselung der Bandbreit bis zum 14. Mail aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu streichen

DSL-Drosselung: Telekom wird abgemahnt weiterlesen

DSL-Drosselung nun auch für Bestandskunden

In dem Artiel „Telekom: Flatrate-Kappung für alle Kunden, … auf dem Heise Newsticker wird berichtet, dass die Deutsche Telekom plant die DSL-Drosselung mit der Einführung von All IP für alle Bestandskunden per Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen einzuführen.>p>

Ebenfalls scheint die Höhe des Inklusivvolumens, welches ab 2016 gelten soll, noch offen zu sein. Was ebenfalls sehr bedenklich ist, ist der Bericht über Gespräche mit Inhaltanbieter, die einen Ausschluß Ihres Volumens bei der Berechnung des Volumenverbrauchs bei ihren Kunden wünschen. Was Das Ziel dieser Gepräche von Seiten der Telekom ist dürfte ja wohl klar sein, was das definitive Ende der Netzneutalität bedeuten würde. In diesem Zusammenhang gab es wieder fadenscheinige Argumente, warum der Volumenverbrauch des Dienstes T-Entertain nicht beim Volumenverbrauch berücksichtigt werden soll.

Man kann nur hoffen, dass die Bundesnetzagentur im gegensatz zur ihrer Router-Entscheidung nicht wieder eine Strategie der Konfliktvermeidung fahren wird.

Leistungsschutzrecht – Der Traum von der Zwangsgebühr

Aufgrund der Tatsache, dass der Bundestag am letzten Freitag das sogenannte Leistungsschutzrecht beschlossen hat, möchte ich hier mal mein Unverständnis über diese ganze Diskussion zum Ausdruck bringen.

Zuerst sei mal angemerkt, dass:

  1. Es verschiedne Methodenbgibt, die Indizierung der Inhalte durch Suchmaschinen zu verhindern.

Außerdem scheinen die durch das Leitungsschutzrecht eingeführten Regelen den bekannten Zittierregeln des Urheberrechts zu entsprechen

Das Problem das zur Leitungsschutzrechts geführt hat, hat nachmeiner Meinung überhaupt nichts mit dem Urheberrecht zu tuen. Vielmehr ist es der Ausdruck einer Problematik, die durch das Auftauchen einer neuen Plattform für Webung und Anzeigen entstanden. Der Verkaufspreis einer Zeitung reicht gerade dazu aus, u den Vertrieb der Zeitung zu finanzieren. Der übrige Rest wird durch Anzeigen innerhalb der Zeitung finanziert. Wenn nun aber neue Wettbrwerber am Markt auftreten, die flexibler und zielgerichteter arbeiten können, dann muss man davon ausgehen, dass dies auf Kosten der etablierten Anbieter geschieht.

Aufgrund einiger Artikel, z. B. im Editorial der iX in den 1990’er Jahren, weis ich, dass sich doch einige Verleger ein Finanzierungsmodell wie beim äffentlich-rechtlichen Rundfunk wünschen. Dort haben die Anbieter den Vorteil, dass ihre Existenz durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgericht abgesichert wird und die Finanzierung durch Zwangsgebühren erfolgt, die unabhängig davon erhoben werden, ob man die Leistung dieser Anbieter imn Anspruch nimt.

Dass einige Anbieter die durch das Internet verursachte Kriese besser oder schlechter überwunden haben, liegt u. a. auch in dem Unvermögen einiger Manager begründet. wer sich z. B. wie die Frankfurter Rundschau sich aus dem Umland zurückzieht, darf sich nicht wundern, dass er gerade in diesen Gebiet Kunden verliert.

Letzendlich ist der Ruf der Verlage nach der Plitik nur an Zeichen für das Unvermögen der Manager ihr Geschäftsodell an den aktuellen Anforderungen anzupassen. Es kann nicht die Aufgabe der Plitik sein, den Reparaturbetrieb für unfähige Manager zu spielen.