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Das halbherzige Zurückrudern der Telekom

Die Deutsche Telekom hat seit Anfang Mai ihre Vertragsbedingungen für DSL-Anschlüsse dahingehend geändert, dass bei einer Überschreitung eines Datenvolumens von 75 GBytes die Bandbreite auf 384 KBit/s gedrrosselt werden sollte.

Heute wurde u. a. im folgenden Beitrag auf dem Heise Newsticker darüber berichtet, dass die Telekom plant, die gedrosselte Bandbreite auf 2 MBit/s zu erhöhen. Diese Entscheidung soll auf einer morgige Pressekonforenz offiziell bekanntgegeben werden.

Aus meiner Sicht löst diese Entscheidung nicht die mit einer Drosselung verbundenen Probleme. Zwar ist bei 2 MBit/s ein normales Surfen möglich, aber spätestens beim Abruf von Videos in HD-Qualität dürfte diese Bandbreite nicht mehr ausreichend sein.. auch die Problematik der Netzneutralität wird dadurch nicht gelöst, wenn man davon ausgeht, dass das Datenvolumen für den Dienst T-Entertain nicht bei der für die Drosselung relevante Datenmenge berücksicht wird.

Das Fazit kann daher nur lauten, dass es sich hierbei nur um eine halbherzige Entscheidung handelt, durch die die Problematik der Netzneutralität nicht gelöst wird.

DSL-Drosselung nun auch für Bestandskunden

In dem Artiel „Telekom: Flatrate-Kappung für alle Kunden, … auf dem Heise Newsticker wird berichtet, dass die Deutsche Telekom plant die DSL-Drosselung mit der Einführung von All IP für alle Bestandskunden per Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen einzuführen.>p>

Ebenfalls scheint die Höhe des Inklusivvolumens, welches ab 2016 gelten soll, noch offen zu sein. Was ebenfalls sehr bedenklich ist, ist der Bericht über Gespräche mit Inhaltanbieter, die einen Ausschluß Ihres Volumens bei der Berechnung des Volumenverbrauchs bei ihren Kunden wünschen. Was Das Ziel dieser Gepräche von Seiten der Telekom ist dürfte ja wohl klar sein, was das definitive Ende der Netzneutalität bedeuten würde. In diesem Zusammenhang gab es wieder fadenscheinige Argumente, warum der Volumenverbrauch des Dienstes T-Entertain nicht beim Volumenverbrauch berücksichtigt werden soll.

Man kann nur hoffen, dass die Bundesnetzagentur im gegensatz zur ihrer Router-Entscheidung nicht wieder eine Strategie der Konfliktvermeidung fahren wird.

Bandbreiteldrosselung – Telekom erntet Shitstorm

Laut den 20-Uhr-Nachrichten der TagesschauFacebook-Seite der Deutschen Telekom geführt.

In dem Beitrag wurde auch die wettbewerbverzerende Problematik der Tatsache angesprochen, die Dadurch entsteht, dass Transfervolumen für Angebote der Telekom nicht berücksichtigt werden sollen. In diesem Zusammenhang wird auch eine Forderung nach einer gesetzlichen Regelung der Netzneutralität erwähnt. Weiterführende Informationen können dem weiterführende angebot der Tagesschau
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